Guten Tag meine lieben treuen Fans!
Wieso ich auf einmal in solch Worten schreib, das ist mir auch noch nicht so ganz klar. Aber eins sei gewiss, wer jetzt noch auf meinen Blog geht, der muss ein verdammt treuer und guter Fan von meinem überragenden Blog sein.
Wie dem auch sei, whatever and so on – ich hab mir schon seit längerem überlegt einen Reisebericht über die phänomenale Rundreise durch China zu verfassen. Leider war es mir bis jetzt nicht möglich. Viel zu viel Stress – ja auch Studenten können Stress haben und keine Zeit!
Ich hoffe ich kann in regelmäßigen Abständen nun ein wenig von dem Berichten, was mir bestimmt noch Jahr im Kopf als wunderbares Ereignis stehen wird, und ich immer stolz zurückblicken kann. Ausserdem hab ich gerade Semesterferien, die mir doch etwas Zeit bescheren, und bevor ich mich zu tode langweile...
Ich fang doch jetzt einfach mit dem Anfang an. Und zwar mit dem 4. August 2008. Es war wiedermal ein wunderschöner Tag, heiß aber schön. Schon morgens recht früh gings los. Kurz nachm aufstehen hab ich noch meinen Mitbewohner gesehen aber nur zwischen Tür und Angel, so dass ich mich kurz nochmal persönlich verabschieden konnte. Danach gings dann im Spurt zum Flughafen – ja ich war ein wenig spät drann, aber ich musste den Rucksack nochmal packen.
Das Ding hatte mich sowieso am Anfang höllisch aufgeregt. Beim Probepacken weckt der Rucksack den Eindruck das er riesen groß wäre, und es überhaupt kein Problem sei alles reinzubekommen was ich so habe. Gut ich hatte auch ein paar Dinge draußen gelassen weil die gerade in der Wäsche waren oder ich einfach zu faul war diese herauszuholen. Egal, jedenfalls war er sehr voll, und ein gut gepackter Rucksack ist doch schon die halbe Reise. Deswegen wurde nochmal ausgepackt und eingepackt und deswegen verzögerte sich ein wenig mein Abmarsch von meiner 5 Monatsbleibe.
Jedenfalls hab ich dem Taxifahrer dann vermittelt, dass er schneller fahren sollte, weils ein wenig knapp war. Aber der Junge hat auf die Tempolimits geachtet, was mir zusätzliche Schweißperlen beschert hat. Aber der Knabe hinterm Lenkrad hatte recht, alles war in Butter. Ich kam pünktlich an, bin noch durch diese Aberwitzige Sicherheitskontrolle, schon am Eingang vom Flughafen (Da wurden die Menschen mit so nem Wischer abgewischt, und dann überprüft ob man Sprengstoff dabei hat. Danach musste noch das Gepäck durch das Röntgending...). Danach ging alles wie gewohnt, einchecken fliegen ankommen.
Angekommen in Peking – Mensch, was für ein Gefühl. So weit bin ich noch nie in meinem Leben allein gereist. Krass!
Tja und in Peking gings dann raus vors Gebäude, und dann mit dem Shuttlebus wie beschrieben zum Stadtzentrum. Dort ausgestiegen wie es auf der Beschreibung vom Hostel erwähnt war. Und dann war ich draussen. Es war mal wieder richtig heiß und ich mit meinem 24 Kg Rucksack hab die Bushaltestelle für den Anschlussbus gesucht. Aber seltsamerweise hab ich die Bushaltestelle gar nicht gefunden???!?!?!!!! Naja so hab ich mir dann ein Taxi geleistet. Und da hab ich erstmals was erlebt, total krass. Der Taxifahrer hatte mich nämlich gar nicht abgezockt, im Gegenteil. Er hatte sich ein wenig verfahren und als er dann zurück ist, hat er den Taximeter ausgeschalten und die Umwegstrecke mir nich berechnet... Ich war baff – vielleicht wurden die Taxifahrer wegen der Olympia im Sozialen Verhalten geschult?
Im Hostel dann angekommen war ich erstmal verblüfft. Recht nettes Ding, in mitten von einem Hutong. Sehr ruhig, idyllisch – da konnte man es aushalten! Dort hatte ich dann auch ein Zimmer mit anderen geteilt. Zumindest am Anfang, nach der zweiten Nacht durfte ich in ein Single room, weil eine ganze Familie in das 8 Bettzimmer eingezogen ist :)
Jedenfalls nach ein wenig zu ruhe kommen, hab ich mir erstmal im kopierten Reiseführer nachgeschaut was man überhaupt in Peking machen kann. Tja und dann hab ich mir mein erstes Ziel für den Tag vorgenommen.... Die verbotene Stadt...
Mein Hostel war im zweiten Ring. So dass es nicht allzu weit war um zur verbotenen Stadt zu laufen. Auf dem weg dorthin zur VS (Verbotene Stadt) ist mir aufgefallen, dass die Straßen fast leer gefegt sind. Sehr faszinierend, vor allem für Chinesische Verhältnisse. Aber das hatte bestimmt mal wieder was mit der Olympia zu tun. Leider bin ich am Nordausgang angekommen, so dass ich die ganze VS an der Stadtmauer außen gen Süden laufen musste, um zum Haupteingang zu gelangen. Dort angekommen bin ich noch ein wenig rumgeschländert, hab mir noch den Platz des Himmlischen Friedens von weitem angeschaut, und bin dann in die VS rein. Zu dem Zeitpunkt war mir leider noch nicht klar, dass eigentlich alle Sehenswürdigkeiten in China um spätestens 18 Uhr zu machen. Und so hatte ich dann nur noch ca 2,5 h um einmal durch die VS zu laufen. War ein wenig schade, da ich vielleicht noch mehr hätte sehen können. Aber im groben und ganzen hatte es gereicht. Und ich muss sagen, es war sehr beeindruckend, auch wenn ich keinen Reiseführer – in humaner Form – dabei hatte.
Abends bin ich dann zum Hostel zurück und gleich wieder raus, nachdem ich mich ein wenig frisch gemacht hatte. Denn ich wollte doch noch was zu Abend essen. Doofer weiße wollte ich mal wieder was vernünftiges Essen, deshalb fiel meine Wahl auf MC Donalds. Tja das wäre an sich kein Fehler gewesen, aber es wurde einer, als ich beschloss in die falsche Richtung zu laufen. Und so lief ich, und lief ich und lief ich. Bestimmt 3 km bis ich dann zu einem MC Doof vorbei kam. Aber es war gut, erholsam und schön :)
Zurück im Hostel hatte ich dann auch meine Zimmergenossen getroffen, es waren Kanadier eigentlich ganz nett, nur hatten sie über den Ausflug zur Mauer Gejammer, er wäre so grausam lang und heißt und... davon musste ich mir natürlich auch noch selbst ein Bild machen.
Deswegen hab ich am nächsten Morgen gleich das Reisepaket für die Mauer vom Hostel aus gebucht! :)
Aber erst nachdem ich das Frühstück gegessen hatte, schön westlich. French Toast, Obst und so... war ganz gut aber im vgl. zum MC Doof ein wenig teuer...!
Egal gut gestärkt gings dann nochmal zu Fuß den gleichen Weg wie am Tag dav
or zuerst zur VS und dann zum PDHF (Platz des Himmlischen Friedens). Von dort bin ich dann vorbei am Mao Mausoleum vorbei an vielen vielen Häusern zum Himmelstempel ( Temple of Heaven). Dort hatte ich dann eine Frau getroffen, sie war sehr gesprächig – eine chinesische Frau. Und diese hat mir dann die Ohren zugelabert. Hier und da und was hier gebaut worden ist, und wie toll. Und dann hatte sie mich noch in so Ausstellungsräume rein geschleift wo man dann Pfeilspitzen und ähnliches aus allen Dynastien hat sehen können – zum Glück hatte mein Handy geklingelt, so konnte ich mcih dann entschuldigen und sie abhängen. Klingt böse war aber im Grunde eine Rettung! :)
Tja wenig später hatte ich dann Felix getroffen. Ganz netter Kerl, der kommt aus New York, aber ursprünglich aus Hong Kong. So bin ich noch mit ihm dort im Park rumgeschländert und danach sind wir noch gemeinsam zum Sommerpalast. Naja es war schon 16 Uhr... das hieß das der Park bald zumacht. Schade... aber es hatte immerhin für eine kleine runde am See entlang und für eine Überquerung des selbigen mit ner Fähre gereicht. Aber leider nicht mehr für den Sommerpalast selbst... :(
Abend
war ich noch mit ihm essen, und dann bin ich auch heim gelaufen...
Nächster Tag gings zur großen Mauer. The Great Wall. Sehr beeindruckendes Bauwerk! Jedenfalls war in meiner Reisegruppe 4 Franzosen und zwei Italiener und ich halt. Ach ja und ein Führer, der es aber mehr verstand die klappe zu halten anstatt was zu sagen. Egal nach 3h fahrt waren wir dann an dem Teil der Mauer der der schönste sein soll. Dort gings dann auf zu einer 10km Wanderung. Schutzlos war man der Sonne ausgesetzt. Aber es hatte spaß gemacht, es war toll es war unbeschreiblich unwiderruflich ein Erlebnis!
Am Ende von der Teilstrecke bin ich dann noch mit einer Seilrutsche über nen See gefahren – für 40 Kuai, Mensch die nehmens auch von den lebenden! - und dann gings direkt zum Essen. Was ein echtes Touriessen war :( Egal, den Franzosen und Italienern hats geschmeckt, und sie haben sich ja so auf das richtige Chinesische Essen gefreut *hust*!
Abends dann nachdem wir den Minivan nach ner Pause wieder anschieben mussten kam ich auch im Hostel an. Da war der Tag dann auch gelaufen...
Neuer Tag neues Glück. Da gings dann wieder zu fuß zur VS, und von dort aus hatte ich eigentlich eine Rikscha gesucht dich mich dann durch die ganz berühmten und alten Hutongs von Beijing fährt. Leider sah ich nur die vor der VS, die ich aber nicht wollte, da ich wusste das die einen abzocken... deswegen gings weiter und weiter und weiter, nix gefunden, auch nix in der Straße wo der Lonely gemeint hatte da wären viele... naja und so kam ich dann zum Pearlmarket nen riesen Fakemarket in Beijing. Richtig toll, da hab ich mir dann ein Deutschlandtrikot und ein Hawaiihemd geleistet. Aber was für eins! Richtig toll, mit ner Stickerei hinten drauf da wird jeder Schwach! :)
Danach bin ich dann zu Fuß und per Metro zurück zur VS und hab mich dann von so einem Halsabschneider mit seiner Rikscha durch einen Hutong fahren lassen. Das ist schon lässig, ne Erfahrung halt! :)
Das war dann der Tag auch schon wieder, nach einem Essen in einem Restaurant wo se auch ne englische Karte hatten gings dann zurück zum Hostel, und von da aus dann zum Bahnhof wo ich dann meinen Zug nach Qingdao nahm...
Soviel von Beijing so viel von den ersten drei Tagen bis zum 7.8.2008 Abends...
Tschööö Fans, der Rest kommt wann anders!
Liebe Grüße
Max
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