Hallo Fans!
Da bin ich wieder, nach langer Abstinenz, aber dafür noch neuer, noch besser und noch schöner!!!
Die letzte Woche kurz im Überblick...
Wenig Schlaf, viel herum gekommen und immer fröhlich gewesen. Und ein Erlebnis wie in einem Kinofilm, aber...das ich dann auch noch was zum erzählen habe wenn ich wieder da bin – sprecht mich einfach drauf an, ich werde es mit Freude erzählen!
Nun zum Wochenende, das schon mit dem Freitag Nachmittag/Abend begonnen hat.
Nach qualvollen 8 Stunden Arbeiten und 30 Minuten Scheiße mit Erdbeeren (Ihhhhhhh schon wieder Erdbeeren!!!) essen gings dann gleich zum Drgagon Sports Center/Stadion. Dort angekommen begaben wir uns erstmal zur Abwechslung mal zum Chinesen, dort ein paar Häbchen essen. Da gabs die klassischen chinesischen Gerichte wie:
-Bauze (keine Ahnung ob man das so schreibt, jedenfalls klings anders wie es schmeckt...oder es schmeckt anders als es klingt?... wie dem auch sei, ein Gedicht aus einer Fleischfüllung, ummantelt von einem Mehl-Wasser-Teig, vergleichbar mit Maultaschen, aber nur vergleichbar!)
-Reis
-Schweinefleisch paniert süß/sauer
-Auberginen
-Käsesockenkartoffelstreifen
Nach dem Essen gings dann noch ein wenig Getränke einkaufen, sowie eine Klopapierrolle, man weiß ja nie wie es auf dem Land aussieht...
Genauso weiß man nie was einem erwartet, wenn man was von chinesen organisiertem in Anspruch nimmt. Aber zum Glück war alles halb so wild. Das Reiseunternehmen T-930 hat nen ganz seriösen Eindruck gemacht, der Bus hatte noch alle 6 (oder sogar 8?) Räder und der Fahrer von dem selbigen war auch noch nüchtern!
Ach so ja, wir hatten eine Reise nach Wuyan gebucht. Laut dem Überbevölkertem Planeten soll es der Himmel auf blablablablupp... sein. Zur Info Wuyan ist eine Region und keine Stadt, wie von uns zuvor fälschlicher weiße angenommen.
Jedenfalls nach 5 Stunden Busfahrt, davon 3 auf „normaler“ Piste und danach auf den Schienen von ner Achterbahn (richtig krass, kaum ne Stunde aus Hangzhou draussen gewesen, glaubte man im tiefsten Schwarzwald zu sein. Nur ging das dann ewig weiter, ein riesiges Mittelgebirge, kaum zu glauben. Die Straßen dann im „Schwarzwald“ waren dann sehr sehr gewöhnungsbedüerfig, total kurvig (wie im Schwarzwald) und dazu kommt noch das ein Schlagloch nach dem anderen kommt, und teilweise solche Absätze, dass es einem aus dem Sitz und damit aus dem wohl verdienten Schlaf gerissen hat...), ein paar 180° Steilkurven, sowie etliche Loopings durchlaufen dann im Ziel angekommen. Ein Nest, mit aber zwei Herbergen für einen Bus voller Touris. Ganz nett eingerichtet, nur leider drei dreibett Zimmer für 10 Leute... egal, Männer sind ja nicht so und so haben wir dann zwei Betten zusammen geschoben, und ich durfte in der warmen Mitte schlafen :)
Am nächsten Morgen 7 Uhr aufgestanden, nach einer 5 Stündigen Nacht, um dann ein wunderbares chinesisches Frühstück(Milchreis, ohne Milch, dafür mit Wasser und ohne Zucker, ein Bauzeähnliches Teil für jeden sowie ein Teigdingsbums für jeden sowie Erdnüsse) zu genießen...genossen haben wir leider nix, und wunderbar war vielleicht die Landschaft, aber nicht das Frühstück...
Jedenfalls geplagt vom Loch im Bauch, rein in den Bus rauf auf die Schienen, denn weiter gings...Kopf über rein und durch Tunnel und Wasser, Zwische
nstopp bei Aussichtspunkten die jede Reisegruppe ansteuert um Fotos von der Landschaft und uns zu machen, hinein zu – zu was eigenlich? Weiß leider nicht wie das Kaff hieß, beruhigender Weiße die Luni (eine chinesische Bosch Kollegin, die sich spontan für den Tripp mit uns entschlossen hat) auch nicht. Egal jedenfalls war es...bewölkt, es hat nicht geregnet das wars aber dann auch, über eine 600 jährige Brücke gelaufen rein in ein Dorf, wo sich die Teleobjektive gejagt haben. Richtig krass, wieviel Geld manch einer Chinese ausgibt für Fotoequipment!
Dumidilidum, weiter gings dann nach 2h aufenthalt. Rein zum Mittagessen...hmmmm was für ein Gedicht – ein Teufelsgedich(merken: Reis, Ein ganzes Huhn in nem Topf, zweimal grünes Kraut, einen orangenen Fisch und Kürbis) – war nicht sonderlich berauschend...
Egal, dafür war das Dorf ganz okay, und ein toller Baum stand da, und ein Reisbauer! Und Raps, hab vergessen schon vorhin zu erwähnen, aber Reis kommt nicht aus Reisfeldern sondern von Rapsplantagen, krass überall Rasp, und der hat so scheee geblüht!
Danach gings dann nach, öhm genau zur Regenbogenbrücke. Viele tausend jahre alt, aber nun gut, es gab da einen smal Westlake – huch? - und ein Kloster, wo se uns abgezockt haben. Aber der Spaß warens die drei Euro wert. Hab sogar nen Armbändel aus Holzperlen bekommen, und hab ewiges Glück, drei Überdimensionale Räucherstäbchen angezündet und einen Zettel verbrannt...
Nach dem tollen Drof gings dann zur Endstation Hoffnung, also zur Übernachtungsstätte, da gabs dann Abendessen, und zur Abwechslung gabs mal Reis, Ein ganzes Huhn in nem Topf, zweimal grünes Kraut, einen orangenen Fisch, und...keinen Kürbis...
Am Abend gabs dann erstmal ne Runde UNO und viel Spaß inklusive. Nächster morgen, zur Abwechslung und zum Ausschlafen mal um 7 Uhr aufgestanden, um 7:30 gabs dann Frühstück, zur Abwechslung gabs beim Frühstück statt Erdnüsse so fritierte Teigstangen, aber sonst - Milchreis, ohne Milch, dafür mit Wasser und ohne Zucker, ein Bauzeähnliches Teil für jeden sowie ein Teigdingsbums.
Dann s
ind wir, ach das war nen wunderbarer Ort *hach* doch... scheee.
Nur chinesische Touristen, aber dafür Raps soweit das Auge reicht, umsäumt von Bergen und vielen vielen Terassen! Rumgewandert, mindestens 232 Fotos gemacht und viel Spaß gehabt.
Und was immer wieder bemerkenswert ist, man wird sehr oft angehalten um fotografiert zu werden, ob mit Chinesin oder ohne is egal...ich bin ein Star, holt mich hier raus *g*
Nach dem kleinen Spaziergang gings dann zum nächsten Dorf, Mittag essen. Zur Abwechlsung gabs mal, Reis, Ein ganzes Huhn in nem Topf, zweimal grünes Kraut, einen orangenen Fisch und Bambusstreifen, aber dafür alles kalt – ein wenig Abwechslung muss ja sein! Danach total gelangweilt durch das nur von Verkaufsbuden gezeichnete Dorf geschlendert um dann den Heimweg in Angriff zu nehmen. Total durchgeschüttelt sind wir dann um 20 Uhr in Hangzhou angekommen, sind dann zur Mythbar Schnitzel mit Kartoffel und grünem Salat essen, u
m dann 3 Stunden später müde ins Bett zu fallen...
Das war mein Wochenende! Aber bitte nicht alles so negativ sehen wie ich, es war ein toller Tripp, viel Spaß und jede menge gesehen was einem im Gedächnis bleibt – ich hab h
alt heut nur meine sarkastische Ader...
Jedenfalls ist nun das Wochenende schon seit einem Tag vorbei. Ich habe schon ein
en Monat gearbeitet und die Zeit rast... faszinierend schrecklich, ich bin perplex, ein Land wo
man immer was erleben kann! Hoffe das das Wetter uns für das kommende lange Wochenende kei
nen Strich durch die Rechnung mach, aber hoffe das es da wieder was zu sehen gibt – ich bin jedenfalls auf Achse...
...tschööö Fans!
Euer Max



















