Montag, 31. März 2008

Blumen Pflücken...

Hallo Fans!


Da bin ich wieder, nach langer Abstinenz, aber dafür noch neuer, noch besser und noch schöner!!!

Die letzte Woche kurz im Überblick...

Wenig Schlaf, viel herum gekommen und immer fröhlich gewesen. Und ein Erlebnis wie in einem Kinofilm, aber...das ich dann auch noch was zum erzählen habe wenn ich wieder da bin – sprecht mich einfach drauf an, ich werde es mit Freude erzählen!

Nun zum Wochenende, das schon mit dem Freitag Nachmittag/Abend begonnen hat.

Nach qualvollen 8 Stunden Arbeiten und 30 Minuten Scheiße mit Erdbeeren (Ihhhhhhh schon wieder Erdbeeren!!!) essen gings dann gleich zum Drgagon Sports Center/Stadion. Dort angekommen begaben wir uns erstmal zur Abwechslung mal zum Chinesen, dort ein paar Häbchen essen. Da gabs die klassischen chinesischen Gerichte wie:


-Bauze (keine Ahnung ob man das so schreibt, jedenfalls klings anders wie es schmeckt...oder es schmeckt anders als es klingt?... wie dem auch sei, ein Gedicht aus einer Fleischfüllung, ummantelt von einem Mehl-Wasser-Teig, vergleichbar mit Maultaschen, aber nur vergleichbar!)

-Reis

-Schweinefleisch paniert süß/sauer

-Auberginen

-Käsesockenkartoffelstreifen


Nach dem Essen gings dann noch ein wenig Getränke einkaufen, sowie eine Klopapierrolle, man weiß ja nie wie es auf dem Land aussieht...

Genauso weiß man nie was einem erwartet, wenn man was von chinesen organisiertem in Anspruch nimmt. Aber zum Glück war alles halb so wild. Das Reiseunternehmen T-930 hat nen ganz seriösen Eindruck gemacht, der Bus hatte noch alle 6 (oder sogar 8?) Räder und der Fahrer von dem selbigen war auch noch nüchtern!
Ach so ja, wir hatten eine Reise nach Wuyan gebucht. Laut dem Überbevölkertem Planeten soll es der Himmel auf blablablablupp... sein. Zur Info Wuyan ist eine Region und keine Stadt, wie von uns zuvor fälschlicher weiße angenommen.


Jedenfalls nach 5 Stunden Busfahrt, davon 3 auf „normaler“ Piste und danach auf den Schienen von ner Achterbahn (richtig krass, kaum ne Stunde aus Hangzhou draussen gewesen, glaubte man im tiefsten Schwarzwald zu sein. Nur ging das dann ewig weiter, ein riesiges Mittelgebirge, kaum zu glauben. Die Straßen dann im „Schwarzwald“ waren dann sehr sehr gewöhnungsbedüerfig, total kurvig (wie im Schwarzwald) und dazu kommt noch das ein Schlagloch nach dem anderen kommt, und teilweise solche Absätze, dass es einem aus dem Sitz und damit aus dem wohl verdienten Schlaf gerissen hat...), ein paar 180° Steilkurven, sowie etliche Loopings durchlaufen dann im Ziel angekommen. Ein Nest, mit aber zwei Herbergen für einen Bus voller Touris. Ganz nett eingerichtet, nur leider drei dreibett Zimmer für 10 Leute... egal, Männer sind ja nicht so und so haben wir dann zwei Betten zusammen geschoben, und ich durfte in der warmen Mitte schlafen :)

Am nächsten Morgen 7 Uhr aufgestanden, nach einer 5 Stündigen Nacht, um dann ein wunderbares chinesisches Frühstück(Milchreis, ohne Milch, dafür mit Wasser und ohne Zucker, ein Bauzeähnliches Teil für jeden sowie ein Teigdingsbums für jeden sowie Erdnüsse) zu genießen...genossen haben wir leider nix, und wunderbar war vielleicht die Landschaft, aber nicht das Frühstück...


Jedenfalls geplagt vom Loch im Bauch, rein in den Bus rauf auf die Schienen, denn weiter gings...Kopf über rein und durch Tunnel und Wasser, Zwischenstopp bei Aussichtspunkten die jede Reisegruppe ansteuert um Fotos von der Landschaft und uns zu machen, hinein zu – zu was eigenlich? Weiß leider nicht wie das Kaff hieß, beruhigender Weiße die Luni (eine chinesische Bosch Kollegin, die sich spontan für den Tripp mit uns entschlossen hat) auch nicht. Egal jedenfalls war es...bewölkt, es hat nicht geregnet das wars aber dann auch, über eine 600 jährige Brücke gelaufen rein in ein Dorf, wo sich die Teleobjektive gejagt haben. Richtig krass, wieviel Geld manch einer Chinese ausgibt für Fotoequipment!


Dumidilidum, weiter gings dann nach 2h aufenthalt. Rein zum Mittagessen...hmmmm was für ein Gedicht – ein Teufelsgedich(merken: Reis, Ein ganzes Huhn in nem Topf, zweimal grünes Kraut, einen orangenen Fisch und Kürbis) – war nicht sonderlich berauschend...


Egal, dafür war das Dorf ganz okay, und ein toller Baum stand da, und ein Reisbauer! Und Raps, hab vergessen schon vorhin zu erwähnen, aber Reis kommt nicht aus Reisfeldern sondern von Rapsplantagen, krass überall Rasp, und der hat so scheee geblüht!


Danach gings dann nach, öhm genau zur Regenbogenbrücke. Viele tausend jahre alt, aber nun gut, es gab da einen smal Westlake – huch? - und ein Kloster, wo se uns abgezockt haben. Aber der Spaß warens die drei Euro wert. Hab sogar nen Armbändel aus Holzperlen bekommen, und hab ewiges Glück, drei Überdimensionale Räucherstäbchen angezündet und einen Zettel verbrannt...


Nach dem tollen Drof gings dann zur Endstation Hoffnung, also zur Übernachtungsstätte, da gabs dann Abendessen, und zur Abwechslung gabs mal Reis, Ein ganzes Huhn in nem Topf, zweimal grünes Kraut, einen orangenen Fisch, und...keinen Kürbis...
Am Abend gabs dann erstmal ne Runde UNO und viel Spaß inklusive. Nächster morgen, zur Abwechslung und zum Ausschlafen mal um 7 Uhr aufgestanden, um 7:30 gabs dann Frühstück, zur Abwechslung gabs beim Frühstück statt Erdnüsse so fritierte Teigstangen, aber sonst - Milchreis, ohne Milch, dafür mit Wasser und ohne Zucker, ein Bauzeähnliches Teil für jeden sowie ein Teigdingsbums.

Dann sind wir, ach das war nen wunderbarer Ort *hach* doch... scheee.

Nur chinesische Touristen, aber dafür Raps soweit das Auge reicht, umsäumt von Bergen und vielen vielen Terassen! Rumgewandert, mindestens 232 Fotos gemacht und viel Spaß gehabt.

Und was immer wieder bemerkenswert ist, man wird sehr oft angehalten um fotografiert zu werden, ob mit Chinesin oder ohne is egal...ich bin ein Star, holt mich hier raus *g*


Nach dem kleinen Spaziergang gings dann zum nächsten Dorf, Mittag essen. Zur Abwechlsung gabs mal, Reis, Ein ganzes Huhn in nem Topf, zweimal grünes Kraut, einen orangenen Fisch und Bambusstreifen, aber dafür alles kalt – ein wenig Abwechslung muss ja sein! Danach total gelangweilt durch das nur von Verkaufsbuden gezeichnete Dorf geschlendert um dann den Heimweg in Angriff zu nehmen. Total durchgeschüttelt sind wir dann um 20 Uhr in Hangzhou angekommen, sind dann zur Mythbar Schnitzel mit Kartoffel und grünem Salat essen, u

m dann 3 Stunden später müde ins Bett zu fallen...

Das war mein Wochenende! Aber bitte nicht alles so negativ sehen wie ich, es war ein toller Tripp, viel Spaß und jede menge gesehen was einem im Gedächnis bleibt – ich hab h

alt heut nur meine sarkastische Ader...

Jedenfalls ist nun das Wochenende schon seit einem Tag vorbei. Ich habe schon ein

en Monat gearbeitet und die Zeit rast... faszinierend schrecklich, ich bin perplex, ein Land wo

man immer was erleben kann! Hoffe das das Wetter uns für das kommende lange Wochenende kei

nen Strich durch die Rechnung mach, aber hoffe das es da wieder was zu sehen gibt – ich bin jedenfalls auf Achse...

...tschööö Fans!



Euer Max


Klick!

Sonntag, 23. März 2008

N48.3 (Freitag Abend und ich war unter wegs...)

Hallo Fans!

So das Wochenende war leider diesmal nicht bilderreich... es war anstrengend – es gab viel zu erleben, aber keine, oder fast keine Bilder. Aber ist ja auch egal...vielleicht kommt nächstes Wochenende wieder was, oder unter der Woche? Man weiß es nicht^^


Jedenfalls letzte Woche Mittwochs, waren wir abends noch gemütlich weg, aber nichts weltbewegendes. Am Donnerstag hab ich dann nen erholungsabend gemacht. Um dann am Freitag voll am Start zu sein ;)
Am Samstag hatten Dave und Phillip Geburtstag. Deswegen gab es viel vorzubereiten. Der Email verkehr von den Interns beim Bosch war gewaltig, und die Vorbereitungen waren sehr umfangreich. Und zwar wurde eine Überraschungsparty geplant, die auch sehr überraschend für die zwei Geb.Kinder war, deswegen war die Party ein voller Erfolg. Aber zurück zum Freitag, denn da hatte ich mir die Aufgabe des Bowlemachens an mich gerissen :) ..oh mir fällt gerade ein...

Bevor die Bowle drann kam, kam erstmal ich drann. Denn ich bin zum Frisör gegangen, gleich mit drei anderen Interns, und so haben wir uns erstmal alle vier die Haare waschen lassen, und danach den Kopf masieren lassen – total toll muss ich schon sagen, und für 35 Kuai ein echtes Schnäppchen. Zu den Haaren? Die sind sehr sehr gut geworden, doch gefällt mir gut! Die chinesischen Frisöre geben sich da total mühe, und so ist das Ergebnis auch geworden. Zum Ablauf:Man kommt an die Frisörladentür, dann machen zwei Damen die Türe auf. Eine begleitet einem dann nach oben, um dann die Haare zu waschen und einen zu masieren. Was an sich schon sehr witzig ist, da man non verbal kommunizieren muss. Das heißt die schüchternen Mädchen kichern die ganze Zeit, da ich sie nicht verstehe, dann zerren sie an mich, dass ich meinen Kopf etwas drehen soll oder was weiß der Geier. Ein wenig ungewohnte Situation, aber man kann sie überleben. Danach beim Haare schneiden... oh je oh je... wobei? Ging ganz einfach, hab gezeigt das ich an den Seiten kürzer haben will, und oben länger, und oben ungefär die länge ncoh gezeigt, das wars... danach lag ich in seinen und Gottes Händen, er hatte volle Freiheit, und hat sie so genutzt das ich nicht böse werden konnte – super :)

Danach kurz essen, und dann Früchtchen und Alk für die Bowle kaufen. Ananas, Pfirsiche, Melone, Zitrone, Orange, Grapefruit, Kiwi und Mandarinen. Das waren die Fruchtbestandteile, die alle frisch waren bis auf die Mandarinen und die Pfirsiche. Dazu wurden noch zwei Flaschen Wein und eine Flasche Sekt gekauft.... Danach gings ans schnippeln, sehr mühsam – aber es hat sich gelohnt, die Bowle war der Hammer. Denn die Früchtchen haben die Gelegenheit sich über Nacht zu betrinken...
Am Abend gings dann noch in den Devils Kiss Club / Bar – war sehr gut da drinn, wenn auch etas teuer. Aber um in einen Geburtstag rein zu feiern, total in Ordnung. Auch wenn die den Geburtstag 10 Minuten zu früh mit einem Ständchen eröffnet haben..*Seufz*
4 Ins bett gekommen, 14 Uhr aufgestanden, 15 Uhr oder 16 Uhr? Noch einen kleinen Spaziergang durchs verregnete Hangzhou gemacht... war aber nicht so schön, irgendwie ist in China alles so schmutzig, wenn es regnet...
Abends gings dann los mit der Geburtstagsüberraschungsparty. Die sehr gelungen war, und die zwei Geb.Kinder hatten nichts geahnt gehabt. Super, so stellt man sich so eine Party vor!
Die ging dan bis insgesamt um 7 Uhr, auch wenn man so um 3 Uhr beschlossen hatte nochmal ins G Plus zu gehen...

Zu essen gab es Gegrilltes. Also eigentlich gabs zuerst Salate und nach ner Ewigkeit dann Fleisch und Hähnchenschenkel. Alles war sehr sehr lecker, aber leider hat das Fleisch länger gebraucht als wir es aushalten konnten, und so wurde zuerst das Salatbuffet geplündert, um dann nacher auf dem Dach vom Hochhaus das Gegrilllte unterm Sternenhimmel zu geniessen. Sehr sehr leckere Marinade, nochmal vielen Dank an den Manish der sich da richtig viel Mühe gegeben hatte!


Und heute? Joa, Sonnenschein, 20 Grad und alle Chinesen der Welt auf den Straßen von Hangzhou, oder eher um den Westlake? Total krass, war sehr viel los, aber schön...
Heute Abend hab ich mir dann ein Osteressen beim Mc Doof gegönnt – Big Mac mit großer Pommes und Coke, danach ein Softeis, und das war das tolle 2 Gänge Menü...:(
Nun denn, man kann ja nicht jedes Jahr tolle Ostern haben!
So ich müsst mich leider entschuldigen, ich bin tot müde, und geh bald ins Bett... vielleicht kommt die Woche noch ein Nachtrag, und evtl. auch besser geschrieben mit weniger Fehlern ;)


Ich wünsch allen Daheim gebliebenen noch schöne Ostern, und lasst euch nicht von dem scheiss Wetter unter kriegen, angenehme 20 Grad ist auch nicht der Hit :P


Liebe Grüße


Euer Max


Klick!

Mittwoch, 19. März 2008

Men at Work

Hallo Fans!

Ungewohnter weiße melde ich mich mitten unter der Woche, extra für euch, und um diesen Nachtrag vom Freitag, einem sehr sehr tollen und unheimlich männlichen Erlebnis, nach zu reichen!
Gut heute gibt’s wieder was zu erleben, aber ich bin nur knapp davor zu prophezeien, deswegen....ihr versteht schon als meine treuen Fans ;)


Und zwar hat das Asia-Pacific-Training-Center von PT (Powertools, merken, i
ch werde nie wieder Powertools schreiben!) sein einjähriges letzte Woche gefeiert. Und so waren alle MA (Mitarbeiter im Fachjargon-> merken!) geladen an einem unvergesslich grandiosen Nachmittag teil zu haben!
Jedenfalls gabs am Anfang ein ca. 30 Minütiger Vortrag – auf Chinesisch...*gähn* egal danach gings dann ran an die Maschinen. To the practical work... nach total überflüssigen Einführungen zu den unterschiedlichsten Heimwerkerwaffen durfte man dann auch selbst ran. Klar ein Schwingschleifer ist öde, total öde kennt ja jeder, aber faszinierender weiße haben manche Lebewesen auf gottes Erden sowas noch nie in der Hand gehabt. Aber manch eine „Waffe“ war selbst für mich gestandener Heimwerker Neuland...z.B. Diese Tischfräse (wenn man das so nennen darf) oder ein unglaublich grandioses Zerstörungswerkzeug, das jeden Mann mindestens einmal grunzen lässt, wenn er es sieht – einen 27kg Hammer *hrhrhr*
Naja nach diversen Erfahrungen mit diversen Maschinen, und einem vom Bosch gesponsorten Eistee, war dann auch der tolle Nachmittag vorbei, aber mit vielen schönen Erinnerungen...*hach*
Silence bitte...

Tschüssi Fans euer

Max


Klick!


Ps.: Hab leider nur die Möglichkeit über die Bearbeitenfkt. (->fkt = Funktion...Merken!) meinen Blog zu erstellen, deswegen entschuldige ich mich bitte für die schlechte und Augenkrampferregende Formatierung...

Montag, 17. März 2008

Hey that's „A-Quality“!!!

Hallo Fans!


So nun heut ist wieder Arschloch(Montag ist Arschloch...), wie der Timo zu sagen pflegt. Recht hat er, was für ein anstrengendes und schlafraubendes Wochenende – aber irgendwie cool :)
Nun denn dann, fangen wir mit dem Freitag an. Nein – mit der Woche...


Am Mittwoch Abend gings dann gleich mitm Neuankömmling Baresch oder Hans? Das wissen wir noch nicht genau, abends gemütlich essen. Und weil das Arbeiten beim Bosch doch mit so großen körperlichen Anstrengungen verbunden ist, muss man sich natürlich auch mal massieren lassen. Jaaaaa das war gut :) Eine Stunde, mit vollem Programm, wie man das aus den klassischen Bonflimen kennt, also mit ner Braut aufm Rücken – knackt zwar viel aber ist gar nicht so schlimm wie es aussieht ;) Ausserdem ist der Preis unschlagbar günstig, 48 Kuai – was will man mehr?


Genau, noch 6 Bier für 20 Kuai *g* das hatten wir dann auch am Donnerstag – keine ahnung wo genau wir waren – doch eigentlich schon, die Bar war hinter dem Max Club, und wenn man von dem die Straße etwas hoch geht, kommt rechts ein Hooters (Wir waren da zwar noch nicht drinn, aber das kommt noch ;)) Jedenfalls waren wir in der Bar drinn, vor der Entscheidung, ein Bier für 5 oder 6 Stück für 20, und da solche Angebote total verlockend sind, wurden halt 6 bzw. 12 Stück geordert, egal kann man ja verschenken, was wir auch gemacht haben, was die Chinesen danken ;)
Nun gut and so on...


Freitag dann hach... ich bin immnoch gesättigt von dem Schmaus – das gibt’s net!
Tepanjaki(vielleicht auch mit zwei „p“ oder mit irgendwas anderem, aber so spricht man es aus) heißt das Stichwort, und schon schwelg ich zwischen den Erinnerungen eines total leckeren Essens und dem Gefühl ein Französischer Sonnenkönig zu sein, der es sich leisten kann sich in die Ecken beim Essen zu übergeben. Gut übergeben habe ich mich nicht, aber...
nun zum Essen. Lecker, hab doch tatsächlcih alles gegessen, was man mir auf den Teller gelegt hat, bzw. das was die Meute bestellt hat.
Das wäre Sushi, Kaviar, Austern, Schrimps (Aber die großen), Muscheln, isländischer irgendwas Silberfisch, USA OX Beef irgendwas Fleisch, dann das teuerste Fleisch aus der Karte mit BBQ Soße, dann noch Nudeln, Spargel, Kartoffelecken, Schinkenstreiffen, Hähnchenkeulen, Austern, Schrimps...öhm joa glaub das wars, klingt zwar nicht nach viel, aber, glaub mit es war viel... !!!
Dazu gabs dann Sake und Bier und Orangencocktail (Alkfrei) sowie Melonencocktail (Alkfrei) und zum Nachtisch (extra noch vom Laden geholte) gebratene Bananen, dazu noch Eis *jami* Supi viel Essen, wenn auch etwas teuer, aber dafür ein Erlebnis hoch 10!
Nachm Festschmaus gings dann in den COCO-Club. Viele Ausländer dort unterwegs, aber mal andere Musik wie der Elektroschrott – doch war gut, irgendwann Nachts dann um 4 Uhr ins Bett gefallen...


...und um 13 Uhr dann wieder aufgestanden. Kurz frisch gemacht, und voller Elan nochmal Hangzhou anschauen gegangen. Traumhaft am Westlake entlang flaniert zur Pagode, von dort aus, vorbei an Ferarri, Prosche und BMW Händler sowie an der Deutsch-Chinesischen-Kunstakademie zu einer wirklichen „characteristic Street“...hui, die war schön. Viel mit Lampignongs, alten Häuschen und vielen vielen Menschen. Doch doch war nett. Zurück dann um 21 Uhr gewesen, und um 22 Uhr, nachm Wäsche aufhängen auf die Piste, abends wieder um 3 Uhr ins Bett gekommen. Um dann am nächsten Tag um 8 Uhr aufzustehen...


...Shanghai rief. Ein wenig Sight seen und ein wenig einkaufen. Nach einer Zugfahrt von 1h 45 min sind wir dann in Shanghai angekommen. Wow, der Bahnhof ist mal sehr imposant. Groß gebaut, rund und viel Platz...wenn sich die Schinesen so nen Ding bauen können, dann muss auch Stuttgart 21 Her, Mensch! Wir brauchen auch was zum Angeben!!!
Wie dem auch sei, nach ein wenig Ubahn fahren sind wir dann in der Innenstadt angekommen, und erstmal überwältigt von den Impressionen, viele Menschen, und wir waren mal nicht die einzigen doofen Europäer die sich rumgeschaut haben. Supi, so kann der Tag doch viel besser beginnen. Nur leider ist man zwar nichts besonders mehr, aber das halt auch nur für den gewöhnlichen Schinesen. Für die ungewöhnlichen Straßenhändler ist man ein Objekt der Begierde...“Watches, DVD, Shoes...“ supi, und auf 100 Meter wird man mindestens 10 mal angelabert. Das könnte unter normalen Umständen nervig sein, aber nicht für ne Horde Boschpraktikanten die einen vergnügten Sonntagsausflug in einer der größten Städte der Erde machen!


Kurz noch bei Subway nen Zwischenstopp gemacht, weiter auf der Flaniermaile... überall Hochhäuser, Menschen und...sogar geregelter Verkehr? Huch wo sind wir gelandet? Ein Ordnungshüter steht mit ner Trillerpfeife da und pfeift jeden erbarmungslos zusammen, der nicht pariert und bei rot über die Straße laufen will...


Angekommen am Wasser, also am Fluß...Mensch ist der stark befahren, da ist ein Rhein ein Witz dagegen ;)
Jedenfalls auf der gegenüber liegenden Seite das berühmte Warzeichen, und noch mehr Hochhäuser, aber leider für uns an dem Tag unerreichbar, da der Fakemarket noch rufte. So ein paar viele Fotos geschossen, rumgehüpft und Bilder gemacht sowie einen total unspannenden Rundgang durch eine Kunsthalle gemach...danach wieder in die Ubahn, ab zum Fakemarket. Supi, Mensch, in dem Ding braucht man nen Kompass, sonst verirrt man sich, richtig krass... überall Ray Ben Sonnenbrillen, Diesel Jacken, Lee Jeans und weiß der Teufel was, alles natürlich original...;)
Aber doch, einmal durchlaufen, dann bekommt man so ne Ahnung was man sich beim nächsten mal alles kauft – ne Pornobrille, Hawaiihemd, Sommerjäckle, Stativ...
Aber nen Täschchen hab ich mir dennoch gekauft, original Diesel für 40 Kuai, ich bin perplex, das gleiche kann man in Deutschland in Euro bezahlen :)

Nach dem netten Ausflug und nem Kauf von 10.000 BC sowie Rambo 4, ab zurück zum Wasser. S'Isch ja scho dunkel draussen, viele Bunter Lichtle noch gesäh und dann ab nach Hause. War aber dringend nötig, war irgendwie...Müde, hunger und durst *blärrr* Naja den Hunger haben wir noch in Shanghai gestillt – wahnsinn für 34 Kuai ein richtig leckeres Essen gehabt (Schnitzel mit Reis und Jauze oder wie man das schreibt) *jami*

Als wir dann endlich in HZ am HBF waren, stürmten alle weg. Wir wunderten uns wieso.... aber 5 Minuten später war es uns klar – ahhhh schon wieder Menschen, aber wie viele? Das glaubt man kaum, denn man wird vom Ausgang zu den Taxis geschleust, und da bildet sich dann eine Menschenmasse vor den Taxis, dass selbst im Minutentakt herein fahrende Taxen nichts bringen..supi, so kam ich dann erst um 23 Uhr ins Bett :( Deswegen gabs gestern auch keine Aktualisierung von meinem Blog...aber das könnt ihr ja verstehen, schließlcih brauchen auch selbst Stars mal schlaf – so wie jetzt bald ;)

Ich wünsch euch was, und joa bis demnächst!

Es grüßt euch der


Max

Klick(Spaziergang)!

Klick(Shanghai)!

Ps.: Wer Rechtschreibfehler findet darf sie behalten! Leute ich schreib es nur einmal und schau nie wieder drüber, also ja nichts fordern – ausserdem die Frau Weyhersmüller war meine Deutschlehrerin die ist schuld!!!

Dienstag, 11. März 2008

Neues Gimmik

Hallo Fans!


Heute nur ganz kurz, der Star ist in eile...aber damit ihr mich schön beneiden (oder auch nicht *schwitz*) könnt, hab ich rechts in der Seitenleiste das aktuelle Wetter eingebunden, viel spaß und bis bald!

Euer
Max

Ps.: Hab den "Hey Tom, ich war auch da!" Post mit ein paar Bildern aufgebohrt, und die Ortsnamen berichtigt ;)

Sonntag, 9. März 2008

Hey Tom, ich war da auch!

Hallo Fans!


Oh oh oh, faszinierender weiße gehen die Wochenenden in China viel schneller vorbei als irgendwo anders, das ist echt Krass, vor allem weil die Freizeit viel unterhaltsamer ist wie das triste Arbeiten – schließlich kann ich euch unter der Woche wenn überhaupt nur spärlich mit tollen Neuigkeiten versorgen!
Wie dem auch sei, es ist schon wieder Sonntag, und ein erlebnisreiches Wochenende ist verstrichen.
Lustiger weiße kenn ich mich jetzt in einer anderen Stadt, wie Hangzhou besser aus wie in Hangzhou selbst – das nennt man mal paradox!


Von der Stadt, von der ich spreche ist Xi Tang, aber dazu später mehr, jetzt erstmal wie was und noch ein kleiner Nachtrag vom Freitag Abend, der sehr spontan noch wurde ;)


Am Freitag Abend, bzw. am Samstag morgen um halb eins wurde ich dann noch zuerst vom Boris und dann noch vom Manish angerufen, und gefragt ob ich nicht noch zu ihnen stoßen will. Was ich dann sehr spontan auch gemacht habe. Obwohl ich eigentlich müde war, bzw. nach dem Decathlon Marathon...aber nach drei Bier wurde ich dann wach, und leichtsinnig genug noch dazu zu stoßen. Jedenfalls hab ich mich dann alleine ins Taxi gesetzt, mein Handy an das Ohr vom Taxifahrer gehalten und gesagt, er solle mich dahin bringen, von dem der Manish erzählt. Und lustiger weiße hat das dann auch geklappt. Nachdem zwar der Taxifahrer nicht mehr ganz genau wusste wohin, bin ich dann ausgestiegen, und Manish hat mich abgeholt, zum Glück war das ein markanter Platz, so das wir uns nicht verfehlen konnten...vom Starbucks...


Im Commons Place angekommen, musste ich feststellen, dass es verdammt kalt war in der Bude. Was aber anscheinend für China zeichnend ist, die heizen einfach nicht, denn die haben ja nur ihre doofen Klimaanalgen, und für so ein paar doofe Europäer wird doch nicht das Ding an geschmissen. Nun denn, nach einem Bier mehr im Magen und zwanzig Kuai weniger im Geldbeutel sind wir dann zum Maxclub gefahren. Angekommen, und nach einer kleinen Einweisung von einem alten Hasen gings dann rein. Innen drinn, überwältigt. Lustige Atmosphäre, scheiss Musik (In China hören se nur Elektroschrott) und eine sehr sehr lustige Tanzfläche. Und zwar sind in China viele Tanzflächen gelagert, und sie bewegt sich mit der Tanzenden Meute mit. Sehr lustig, und ein Erlebnis!


Ansonsten gibt’s in solchen Schuppen viele reiche Chinesen, das merkt man einfach daran, weil alles doch auch für unsere Verhältnisse normal ist. Aber zum Glück sind die Chinesen so trinkfreudig. Und zwar drängen sich diese einem immer auf, und zwar mit einer Bierflasche. Sich selbst schenken sie nur ein kleines Glas voll, und dem dummen Europäer geben se ne ganze Falsche, die wird dann geext, und weiter geht der Spaß, zwischen drinn mal eine Zigarette...and so on...Aber ablehnen geht auch nicht, da sie sonst ihr Gesicht verlieren, und es gibt immer ein paar verrückte Vögel, die sich dann selbst umbringen wollen oder so in der Art... aber ich hab mich für den ersten Abend mal elegant raus gehalten! Erstmal sehen und lernen :)


Nach einer zweiten Disco, viel Lärm und einem halbstündigen spaziergang von einer Disco zur anderen bin ich dann um 4 Uhr frisch geduscht im Bett gewesen. Schließlich musste ich ja gestern um 11 Uhr aufstehen, ich durfte ja nicht den Bus verpassen!


Am nächsten Morgen nach dem Frühstück und dem Stefan ein wenig in den Arsch treten (a bissle langsam der Buarr :P) sind wir dann auch los, schließlich musste noch eine Überweisung getätigt werden und zwei Flaschen Wasser eingekauft werden...
Danach sind wir dann mit Boris und nem Taxi zum Busbahnhof gefahren. Dort erfolgreich, ohne unseren Chinesischcrack Nico die Tickets nach Jia Shan gekauft. Denn dort mussten wir nochmal umsteigen, um den Finalen Bus nach Xi Tang zu bekommen.
Um ca. 13:40 Uhr gings los. Und nach einer schlafreichen Fahrt, sind wir dann auch in Xi Tang angekommen. Von da aus gings dann auch fast nahtlos nach Xi Tang weiter. Um ca. 16 Uhr waren wir dann dort. Pünktlich, um noch einen kleinen Park für zwei Kuai p.P. zu besichtigen, und danach kostenfrei in die Altstadt zu gelangen (davor kostet der Spaß 40 Kuai). Innen drinn, erstmal viele alte Häuser gesehen, noch mehr Lampignongs und ganz viele Touristen, denn anscheinend lieben die Chinesen selbst auch die Stadt, und so waren wir mal nicht die einzigen die tourimäßig unterwegs waren... aber dafür waren wir die einzigen mit weißer Haut! Was aber sehr lusig is, da man selbst genauso eine Attraktion darstellt wie die Altstadt an sich, denn so oft bin ich noch nie in meinem Leben fotografiert, belächel und angewunken worden – ich habs schon immer gewusst ich bin ein Star ;)


Was wir dann auch noch entdeckt haben, wir sind nich die einzigen Stars, die jemals in der altstadt waren... klar jeder erkennt es sofort an den Bildern!
Genau – Tom Curise hat Mission impossible 2 dort gedreht, zumindeste Teile davon... wow durch das wissen wurde alles gleich doppelt so spannend!




Nach ein wenig rumbummeln, gings dann auch gleich los nach einer Unterkunft zu suchen. Nach drei Besichtigungen und einem vergeblichen suchen nach einem gemütlichen Häuschen am Kanal, sind wir dann in einem nicht romantisch am Wasser gelegenen Haus gelandet, aber dafür für 80 Kuai das Doppelzimmer doch akzeptabel für eine Nacht.
Nach dem Ablegen von unserem Gepäck wurde es auch langsam Zeit was zu essen besorgen. Das eine tolle und vorallem romantisch am Kanal liegende Restaurant war leider voll, so wurde es mal wieder ein nicht romantisch am Wasser gelegenes Restaurant...Egal, hauptsache das Essen ist gut – wars aber nicht, zu wenig und einfach unbefriedigend, bis auf die Auberginen wars nicht so dolle, sogar die Kartoffeln selbst haben nach Käsesocken geschmekt * argh *


Naja dafür wars dann nachm Essen draussen dunkel, und schön – doch war sehr sehr toll anzuschaun...überall diese Lampignongs und Laternen und Böötchen und Schiffchen und Racketchen und... doch Nachts hat die Stadt was. Da wir aber was erleben wollten sind wir in die eine Bar, dort war nix los, dann sind wir in die „Neustadt“ in ne zufällig entdeckte Disco, da war wenig los, und um 21:45Uhr war nix mehr los, denn das Licht ging an. Nun gut, wieder zurück in die Altstadt in die Culturebar. Da wars cool drinn, und nach einem Eisbrecher Bier wurde dann auf den Bänken getanzt, was den Chinesen so gut gefallen hat, dass die gleich mitgemacht haben und so wurde der Schuppen ordentlich gerockt und ich schätze das war die größte Partey, die die Wirte jemals erlebt haben ;)
Früh morgends gings dann ins Bettie, um dann um 9:30 Uhr vom General Nico wachgeklopft zu werden. Schön, so kann der Tag ruhig beginnen...wiedermal ein Restaurant gesucht, und wiedermal nix direkt am Wasser gefunden, dafür aber war das Restaurant im Orkan gelegen – Mensch hats da drinn gezogen – wie dem auch sei, das war richtig richtig gut, und wir wurden alle satt und glücklich :)


Nach einer Bootstour im Kanal, einer sichtung von einer Gansschlachtung und der Nummer 13 (Damen, die irgendwas machen, und verstreut in der Stadt stehen, um... ach keine Ahnung, schätze offizielle Mädels) sind wir dann auch abgehaun. Den Bus nach Jia Shan gleich bekommen, aber den Anschlusbus leider nicht, so mussten dann zwei Stunden überbrückt werden. Das wurde natürlich mit einem Stadtbummel getan.



Lustiger weiße haben alle Chinesen uns angeschaut, als wären wir eine Horde bestehend aus bunten Hunden, sehr lustig :)
Wobei die Stadt nicht sonderlich toll ist, ausser das sie einen FBC hat – ist ne 1a Kopie von KFC... :)
Um 18 Uhr rum waren wir dann wieder in Hangzhou angekommen, und bereit sich nach Hause auf den Weg zu machen. Nach einer wohl verdienten Dusche, Wäsche waschen, essen und Telefonieren sitz ich nun da...bereit um ins Bett zu gehen!
Ich verabschiede mich dann, drück euch ganz fest und...


...I'll be back!...


Tschööö Fans

Euer Max


Klick!

Freitag, 7. März 2008

Die erste Arbeitswoche

Hallo Fans!

Entschuldigt bitte meine lange Abstinenz vom Blog, aber auch Stars brauchen mal ruhe...seht es als schöpferische Pause an, denn das Wochenende naht!
Ha! Jetzt hab ich euch neugierig gemacht, nicht wahr? Aber meine Lippen bleiben versiegelt, der nächste Blogeintrag wird dann wahrscheinlich erst am Sonntag Abend meiner Zeit folgen, denn ich bleibe über nacht weg Oo...


Jedenfalls nun zurück zur Vergangenheit – besser gesagt zurück zu meiner Vergangenheit, meine erste Arbeitswoche!
Die fing am Montag, dem dritten März zweitausend uuuuuuuund acht an. Nachdem wir ohne Probleme die Haltestelle vom Shuttlebus zum Bosch gefunden haben, waren wir positiv vom Shuttlebus an sich überrascht. Er war nicht alt, nicht abgeratzt und schöne grüne Samtüberzüge über den Sitzen – so kann man jeden Morgen zur Arbeit und jeden Abend von der Arbeit fahren! Zur fahrt an sich. Die ist schön lange, da kann man nochmal in einen Halbschlaf versinken und träumen. Aber nur so lange, bis der Bus überm Fluss, dem Qiantang Fluss gefahren ist. Denn da fängt das Neubaugebiet von Hangzhou an. Man könnte meinen, dass in einem Neubaugebiet alles neu ist, und die Straßen wunderbar. Aber dem ist nicht so. Die Straßen sind zwar neu, aber in der Hektik, in der diese errichtet wurden, hatte man ganz vergessen, die Übergänge von Brücke zu Straße und von Straßenabschnitt zu Straßenabschnitt vernünftig zu machen. So fährt man dann, als wäre man auf einem Pferd im Wilden Westen. Sehr amüsant, wenns einem 10 cm. vom Sitz hebt...aber nicht gut für dieser Halbtrance die man Morgens noch hat.


Jedenfalls beim Bosch angekommen. Erstmal entzückt über das hübsch prollige Schild, das an der Pfortenmauer hängt. Vorbei am Werksschutz, der von einem gar nicht den Ausweis sehen will (seltsam, von den Chinesen wollen sie diesen sehen, tjaja was macht sonst eine Langnase beim Bosch als arbeiten?) Jedenfalls drinn im Gelände, erstmal Ernüchterung. Wo ist das Fußballfeld, dass man in der tollen Präsentation gesehen hat? Weg! Also nen Blozplatz ist vorhanden, mehr aber nicht... ist auch letztendlich egal, wir sind ja nicht zum Fußballspielen da. Der rest ist aber sehr nett anzuschauen. Halt eine klassisches Lehrbuchwerk auf der grünen Wiese!Nach einem kurzen Geplänkel in der Personalabteilung, bin ich gleich zu meinem Chef gekommen. Sehr netter Mensch, doch ein guter Mann. Es macht den Anschein, dass er was von dem versteht, was er macht, und das er auch sehr bemüht ist mir eine tolle Zeit zu gewährleisten.

Jedenfalls ging dann der Tag auch vorrüber, nach einem etwas langweiligen „weekly Meeting“ und ein wenig Papierkram, konnte ich dann auch um 16:30 Uhr aus der Firma rennen.
Dienstag, Mittwoch liefen ähnlich ab, genauso wie der erste Teil des Donnerstages. Halt nur mit mehr Arbeit.


Nun denn, am Donnerstag Abend, waren wir (ein paar von der Internsgang) beim Bowlen. Nach ein wenig herum irren in Hangzhou haben wir dann den Abend mit 30 Centbier und Bowlen verbracht. Doch war sehr sehr schön, und das Team, in dem ich war hat sogar im Teamcontest gewonnen!



Die Bowlingbahnen sind ungefähr wie in Deutschland. Sogar sind die Bedientafeln auf englisch. Aber sonst ist halt alles etwas heruntergekommener, und dreckiger – aber daran gewöhnt man sich... Dreck ist anscheinend was ganz gewöhnliches in China, und ein paar Interns, die in unserer Wohnung dann waren, meinten das diese Top sei! Nun gut, wir hatten auch viel geputzt...


Ja und heute? Heute waren Stefan und ich dann nachm Geschäft im Decathlon. Wir sind hin gelaufen...eigentlich wollten wir ein Taxi nehmen, aber wir bekamen einfach kein freies, und so sind wir gelaufen...aber nicht gezwungener maßen, aber auch nicht ganz freiwillig. Jedenfalls nach 40 Minuten laufen, und ein paar seltsamer Teiglinge mit einer seltsamen Füllung, die wir an einem seltsamen Stand an der Straße bei einem seltsamen Mann gekauft haben, waren wir dann beim Decathlon. Innen drinn? Es sieht fast so aus, wie in Plochingen, aber auch nur fast...es ist halt auf zwei Etagen...


Ja und die Ware? Man man man, good old fucking france crap :)
Das Sortiment ist zum verwechseln ähnlich, und die Preise? Auch ähnlich. Gut viele Dinge habe ich etwas billiger empfunden, aber im großen und ganzen... der eine Rucksack, den ich mir in Deutschland ausgeschaut hatte, kostet genauso viel wie in China...
Aber ich hab mir dennoch was gekauft, und zwar eine Regenjacke für 79 kuai und eine Zipphose für 79 kuai, beides herunter gesetzt und passend. Die Jacke brauche ich leider morgen, da das Wetter nicht so dolle sein soll...leider... egal es gibt ja kein falsches Wetter nur falsche Kleidung – total dämlicher Spruch, aber gut belassen wir es dabei und beim Blog! Wie gesagt der Rest vom Wochenende kommt dann am Sonntag, lasst euch überraschen...


Bis bald Fans!


Sonntag, 2. März 2008

Hangzhou die Zweite

Hallo Fans!


So heute wurde Hangzhou das zweite mal unter die Lupe genommen, leider nicht so lange und ausgiebig wie wir wollten, aber dazu später mehr.


Jetzt befassen wir uns mit dem Anfang vom Tag. Heute recht früh aufgestanden, obwohl wir wieder spät ins Bett sind, aber der Jet leg lässt halt noch grüßen. Jedenfalls nach dem einigermaßen europäisch gestaltetem Frühstück gings gleich nach etwas aufräumen los zur Wäscherei. Denn wir hatten uns gestern Abend noch ein paar quietsch bunte Handtücher gekauft, diese müssen natürlich gewaschen werden, wir könnten dies zwar auch tun. Aber die Waschmaschine hat viele viele Chinesische Schriftzeichen, und wir haben es noch nicht ganz raus mit dem einstellen der Waschmaschine, aber so weit wir durchgestiegen sind, ist das eine US-Amerikanische, bzw. nachempfundene Waschmaschine, die warmes Wasser will...oder auch nicht? Jedenfalls macht das auch eine Wäscherei, aber leider nicht heute, „the machine, does not... busch“ so in der Art war die Kommunikation. Jedenfalls funktioniert die Waschmaschine nicht, und wir sollen doch morgen vorbei schauen... okay gut, mal sehen ob wir das morgen zeitlich packen!


Nach dieser Entäuschung sind wir dann losgezogen, einfach mal eine Straße die auf der Touristenstadtkarte als „characteristic street“ deklariert wird. Naja umgehaun hat uns diese nicht, kein einziger Lampignong :(
Eigentlich war die Straße total hässlich, die hässlichste die wir bisher überhaupt gesehen haben! Egal, man kann nicht immer Glück haben :)


So und nachdem wir die Straße hochgelaufen sind, sind wir gleich wieder umgedreht, und haben eine paralellstraße benutzt zum zurück laufen, das es nicht ganz so eintönig ist...
Wir mussten zurück, weil ja weil wegen unserer Wohnung. Wir hatten doch Bob geschrieben, wegen der Wohnung. Und der hat uns dann für heute 15 Uhr zwei Putzfrauen organisiert.
Diese haben hier dann mal ordentlich durch gefegt. Und zwei Stück drei Stunden, kostet 108 RMB also 10,8 Euro – was für dumping Löhne, ich bin baff...


Ja und sonst? Wir werden gleich noch was essen gehen, und dann ist auch Bettzeit drann. Morgen ist mein großer Tag, mal schaun wie das wird, hoffe gut...

Und noch was, ich schätze die chinesischen Läden nehmen das mit dem Mdh-Datum nicht so genau. Jedenfalls gibt es massenweise verfallene Sachen in den Regalen, setlsam nicht?
Wir Europäer sind doch sehr verwöhnt!!!


So ich wünsch euch was Fans – gute Nacht!

Max

Klick

Hangzhou die Erste


Hallo Fans!


Heute haben wir beide (Stefan und ich) Hangzhou unter die Lupe genommen, vorne weg – es war sehr sehr interessant, und sehr viele neue Eindrücke, einfach wunderbar!
Jedenfalls gings etwas später am Tag los, weil der Abend davor doch etwas länger wurde (Dem Internet sei dank) und wir sehr sehr müde von der Anreise noch waren.
Nach einem kurzen Frühstück, dass wir so Europäisch wie möglich gestaltet haben (ist unmöglich vernünftiges Brot geschweige denn Brotaufstrich herzu bekommen) starteten wir erstmal den Tag mit einer wunderbaren Dusche (Geduscht haben wir in einem Neoprenanzug, anders ist das leider nicht möglich).


Frisch geduscht sind wir dann los getigert, der Schnauze und dem Gefühl hinterher, in die Richtung in der wir uns das Versprachen zu sehen, was wir sehen wollten – etwas vom Westlake und dann noch ein wenig Hangzhou, also da wo was los ist :)
Nach ein paar hundert Metern, fragten wir dann einen Passanten, der so aussah, als könne er Englisch, wo wir uns überhaupt genau befinden, und siehe da, es hat geklappt. Und auf der Grundlage haben wir uns dann den restlichen Tag orientiert.




Den ganzen Nachmittag haben wir also damit verbracht, nach dem Weg zu Fragen, den Weg zu suchen, und die ganzen tollen Eindrücke zu verarbeiten und zu genießen. Wir haben sogar was gegessen, was einheimisches – denken wir zumindest. Reis der seltsam verklebt war, mit was braunen, war ganz lecker.... aber um den Magen nicht zu überfordern, wurde noch ein Sandwich bei Subway geholt :)



Insgesamt ist Hangzhou eine interessante Stadt, viel los, viel zu entdecken, und immer was zu sehen was einem als Europäer sehr sehr seltsam vorkommt.
Um wahrscheinlich dem Smog zu begegnen haben die Chinesen in Hangzhou jedenfalls nur Elektroroller. Sehr interessant, vor allem aber auch gefährlich, weil man die Dinger nicht mehr hört, und auf einmal fährt so ein Ding einem an der Seite vorbei. Das ist auch unbegreiflich wie die Chinesen den Gehweg als Fahrstreifen für die Roller missbrauchen, oder generell, der Verkehr ist doch ein Stück anders geregelt wie in good old Europe.


Jedenfalls sind auch immer eine menge Menschen unterwegs, auch noch Nachts und überhaupt immer am rum laufen, aber manchmal frage ich mich echt, ob die das nur tun um was zu tun haben...


...genauso wie ich jetzt mit dem Blog :)
Ich beende mal den Samstag, denn ein Sonntag folgt ja noch, und dieser ist auch ein Stück interessant geworden...


Bis bald Fans!

Euer

Max


Klick!

Samstag, 1. März 2008

Die Ankunft

Jetzt bin ich auch in China angekommen, nur leider mit ein paar Entäuschungen. Aber dazu später mehr, erstmal werd ich von der Reise nach China berichten.



Zum Glück ging der Flieger erst um 14:40 Uhr, so konnte ich einigermaßen ausschlafen, und gemütlich mit dem ICE nach Frankfurt fahren. Angekommen, habe ich ohne große Probleme gleich alles gefunden, und wenig später auch den Stefan (Mein Mitbewohner für die nächste Zeit) getroffen. Zu zweit wurde dann erstmal eingecheckt, und gleich einen sehr geräumigen Platz am Notausgang reserviert, so konnten wir wenigstens ordentlich die Beine ausstrecken. Das war auch das einzige was wir konnten, denn schlafen ging mal gar nicht. Kurz nach dem Start, wurde auch ein Essen ausgeteilt, von mir wurde „Porc“ gewählt.... war essbar...




Und kurze Zeit nach dem Essen, wurde dann auch gleich das Flugzeug „schlafbereit“ gemacht. Alles abgedunkelt, und das Flugzeug verfiel in einen Schlaf. Bzw. alle anderen, nur wir nicht. Film war auch nicht drinn, da seltsamerweise die Englische Tonqualität so miserabel war, dass ich nichts verstanden habe :(



Nun gut, noch ein wenig in den vielen tollen Infos über China von Stefan reingeschaut, und dann vor mich hin gedöst. So gings dann die ganze Nacht, bis ich dann endlich um 0 Uhr (GMT) schlafen konnte, naja kurze Zeit später landetet das Flugzeug.



Angekommen, überrascht das fast nichts auf dem Flughafen los war, durch die Passkontrolle und dann raus ausm Gebäude. Rückwerts wieder reingetorkelt. Seltsame Luft, etwas stickig, dreckig von den vielen Dieselfahrzeugen und unangenehm. Als wir das Ticket nach Hangzhou gelöst hatten, haben wir im Wartezimmer, des Busunternehmens, einen Chinesen getroffen, der gerade in Deutschland Promoviert. Er hatte uns dann erzählt das das normal für Schanghai und Hangzhou wäre, wegen der hohen Luftfeuchtigkeit. Nun gut...




Als wir dann nach 3 Stunden, einer Transrapidsichtung und vieler obskurer Dinge Hangzhou erreicht hatten, haben wir von unserem freundlichen deutschsprachigen Chinesen noch ein Taxi organisiert bekommen, und sind dann zu unserer Wohnung gefahren worden. Dort angekommen, und nach etwas längerem warten haben wurden wir dann auch endlich reingelassen. Drinn angekommen, erstmal froh das alles bisher so gut geklappt, schnell noch die Schlüssel übernommen. Und wenig später mit entsetzten festgestellt, dass die Wohnung wohl von unseren Vormietern misshandelt wurde. Überall Dreck, und die Küche sowie das Bad sind schon längst weggelaufen. Hört sich lustig an, ist es aber nicht!

Danach haben wir dann einen Lebensmittelladen unsicher gemacht. Wasser gekauft und Putzmittel, das lustige beim Putzmittelkauf war, dass wir zwei Chinesische Verkäuferinnen als Beratung hatten, die aber über keinerlei fremde Sprachkenntnis verfügten, so wurde das ganz schön lustig, weil lesen für oder gegen was das Putzmittel war konnte man natürlich auch nicht :)

Nun gut das war dann nicht der einzige Einkauf für den Abend, aber der erste. Die restlichen verliefen ähnlich.

Bettwäsche musste leider auch gewaschen werden, aber wir haben feststellen müssen, dass das warme Wasser in die Maschine gefüllt werden muss, und so hatten wir nur einen kalten Klumpen voll elend, der nicht mal trocknen wollte. Diesen haben wir dann nach einigem Suchen nach einer Wäscherei auch zu einer gebracht. Mit viel gestikulieren und dem Wörterbuch ihr auch klargemacht, dass wir vorerst die Wäsche nur getrocknet und heute Abend noch wollen. Hat auch geklappt, eine Stunde später war die Bettwäsche auch trocken, und der Schlafplatz war somit auch für den Abend gesichert :)

Abends wurde dann noch ein wenig Kontakt mit der Aussenwelt aufgenommen, was wunderbar funktioniert. Schön, jetzt heute morgen hab ich mich noch nicht getraut zu duschen, mal sehen was noch so kommt...

Ich grüße alle die in der Heimat sind ;)

Ps.: Die passenden Bilder zum Tag sind in meiner Gallerie, den Link findet ihr einmalig hier und sonst immer rechts am Rand, einfach „klick“ machen ;)Klick