Hallo Fans!
Sodele, jetzt werden die Ereignisse und Gedanken der letzten Woche + Wochenende verarbeitet. Die Woche war anstrengend für mich, deswegen wurde vergangener Sonntag eine Tortour – denn da musste ich leider arbeiten, da der 2. Mai dafür im Austausch frei war. Aber zurück zum eigentlichen, der Freizeit :)
Wie im vorherigen Beitrag erwähnt war die Arbeitswoche sehr sehr kurz. Um genau zu sein 2 Tage lang – Montag und Dienstag :)
Sowas ist verdammt toll, vorallem wenn einem dann so ein wunderbar herrliches Wochenende wie das meinige bevorsteht!
Die Arbeitstage verflogen so wie immer...und am Montag Abend wurde der Rucksack mit freundlicher Benutzungserlaubnis vom Baris gepackt. Gepackt für 4 Tage voller Erlebnisse, Eindrücken, balblabla...
Jedenfalls gings dann am Dienstag Abend, direkt nach dem Geschäft, überpünktlich mitm vorbestellten Taxi mit der Nummer 248 (Nummer ist fiktiv, die richtige habe ich vergessen...!) direkt zum Flughafen. Dort unsere E-Tickets abgeholt (wunderbare Erfindung, total unkomplziert und ohne Stress bekommt man Tickets – unser Flug wurde auch noch nach hinten verlegt und wir mussten mit China Air fliegen, was sich im Nachhinein als richtig toll erwiesen hat!). An dem Abend habe ich dann auch noch feststellen müssen, dass der KFC auf einem Flughafen teurer ist wie in der Stadtmitte... klingt komisch – ist aber so!
Jedenfalls nach einem knapp zweistündigen Flug, mit etwas Schlaf, etwas Orangensaft und Beef mit Reis + Wecken mit neuseeländischer Butter sind wir dann gut in Guangzhou angekommen. Von dort mit dem Flughafenshuttlebus in die Stadtmitte und von dort dann mitm Taxi aus der Stadtmitte raus in richtig Flughafen zum Hostel – total bescheuert, aber wenn man keine Ahnung hat ist manchmal der Umwelt zu liebe solch ein Umweg in kauf zu nehmen!
Nachdem wir im Hostel eingecheckt (<- Das Wort ist garantiert falsch geschrieben, OpenOffice blink schon total rot und schreit irgendwas von Ausnahmezustand...Oo) hatten und dann wieder einen Fuß ausserhalb des Hostels gesetzt hatten überkam mich ein Gefühl – ein Gefühl, sehr schwer zu beschreiben, der leichtigkeit, des Urlaubsfeelings des... so ähnlich wie wenn man an einem lauen Sommerabend auf Malle spazieren geht, nur viel viel besser da man nicht auf Malle ist, sondern nur knapp 2h mitm Zug von Hong Kong weg ist – Hong Kong, das muss man sich auf der Zunge zergehen lassen. Eine Stadt die kaum so viel exotisches, ungewöhnliches, weltoffenes total anderes ausstrahlt wie kaum eine andere Stadt auf der Welt... H O N G K O N G – WOW!
Ich kanns kaum glauben, für mich jetzt nach dem Tripp strahlt der Namen einen gewissen Reiz, flair weiß der Geier was aus. Total Krass...ist halt mal eben keine 0 8 15 Stadt wie z.B. Shanghai oder Nanjing oder Hangzhou sondern eine Weltbekannte, weltoffene Stadt die von Engländern wie auch Chinesen, Pakistanies, Indern, Schwarzafrikanern und natürlich auch festland Europäern geprägt wurde – unbeschreiblich. Zwar ist das für mich keine Stadt in der ich über einen langen Zeitraum leben wöllte, aber für ein halbes Jahr bestimmt toll!
Aber zurück zu Guangzhou – auch ein sehr netter Ort, wenn auch gemein Gefährlich, da lauert hinter jeder Ecke, unter jedem Stein hinter jeder Laterne ein Dieb der nur darauf wartet bis ein doofer Europäer vorbei kommt den er ausrauben kann – ist mir aber zum Glück nicht passiert ;)
Abends flanierten wir noch ein wenig umher, getragen von dem Sommerfeeling, und gespeisst von Auberginen, Tintenfischen, Muscheln und Fleischspießchen... irgendwann Nachts um 1 Uhr gings dann für mich ins Bett, um dann fit für den nächsten Morgen zu sein...
Am nächsten Morgen gings dann ganz bequem, der Guangzhouer Ubahn sei dank, zum
Ostbahnhof, um von dort dann mitm Schnellzug ca. 1:40h nach Hong Kong zu fahren. Sogar Wasser für umme wurde serviert – das nenn ich mal einen Service!
In Hong Kong aufm Bahnhof ging es dann erstmal durch eine Krankheitskontrolle, wo man die Kopfbedeckung abziehen musste, da sie (so schätze ich) mit Wärmebildkameras die Menschen angeguggt haben, ob irgendwelche Abnormalitäten bzgl. der Körpertemperatur gibt. Danach gings dann durch die Grenze und der Passkontrolle (Hui viele neue Stempel^^) direkt auf den Hong Kong Teil des Bahnhofes... herrlich, das erste mal Hong Kong Luft schnuppern – das war schon was ganz besonderes, und wie eingangs erwähnt Honh Kong hat so einen Flair – einfach unbeschreiblich!
Danach gings dann erstmal zum Hostel, dass zum Glück mal garnicht weit weg vom Bahnhof war. Dort angekommen, am Tressen wurden wir von einer Dame empfangen, die meinte wir sollen uns noch bis 13 Uhr gedulden,da noch die Zimmer geputzt werden müssen. Nun gut, gepäck abgelegt Deposit und Übernachtungsgeld berappt und ab nach Hong Kong. Das erste was wir dann erkundet hatten war die Avenue of Stars, wo die große Bruce Lee Statue steht und ganz viele Sterne von ganz vielen unbekannten chinesischen Schaupsielern aufm Boden kleben...
Nachdem wir dort waren, und ganz gemütlich Mittag essen waren gings dann zurück zum Hostel. Hinterm Tresen war dann diesmal keine Dame, sondern ein Herr – dieser meinte zu Dave, das Dave ein „big heart has“ weil er... so ruhig sei glaub ich... und weil Dave ein Big heart hat, hat der Mann hinterm Tresen auch ein Big heart – und deswegen bekommen wir ein besseres Zimmer, bis das eigentliche für uns reservierte morgen frei wird... super das Zimmer war scheisse, und wir wollten mal garnicht wissen wie das schlechtere aussieht *omg*
Naja kurz frisch gemacht, gings dann wieder los – die Nathanroad erkunden, ganz viele Läden, ganz viele Menschen ganz viele Schilder über der Straße – einfach krass... danach gings dann noch aufn Berg hoch, zu so einer Oase der Ruhe und des Sportes, war ganz schön, zwar sehr anstrengend bei der Hitze zehntausend Treppen hoch zu laufen, aber dafür oben wars total toll... am Abend gings dann jedenfalls noch auf den Night market, sehr schön eigentlich, aber teuer und da ähnlich mit dem Fake market in Shanghai einfach keine Shoppingalternative!
Danach gings dann wieder zur Avenue of Stars, denn um 20 Uhr gibt’s eine Weltrekordlaserlichtershow auf Hong Kong Isleland – nicht schlecht, sehr schön anzuschauen und auf jedenfall ein must have auf der HK-Checkliste. Danach gings dann aber auch selbst auf HK-Isleland um ein wenig das Nachtleben zu schnuppern. Was auch ganz empfehlenswert ist, vorallem wenn am nächsten Tag ein Feiertag ist, so ist sehr sehr sehr viel los!
Irgendwann nachts kamen wir heim, um dann fix und fertig ins Bett zu fallen...
Am Donnerstag dann gings um 9 Uhr los – los zu den Fähren. Um dann mit einer zu HK-Island zu fahren. Macht spass, man sieht dann doch alles von einer anderen Seite, bzw. Blickwinkel. Man sieht Hochhäuser die man davor noch nie gesehen hat, und stellt fest das die Stadt weiter im wachsen ist! Schon krass, wie auf den kleinsten Flecken Erde immer noch eins und noch ein Hochhaus aufgezogen werden. Egal wie schmal hauptsache hoch. Dann sieht man schon manchmal Gebäude mit vielleich 50 qm Grundfläche aber dafür 100 Meter hoch( Die Zahlen sind frei erfunden, und dürfen natürlich nicht stimmen – wenns unrealistisch ist kann ich auch nix dafür, um die 50 qum Grundfläche zu ermitteln hab ich mir meine Wohnung vorgestellt und diese einfach ungefär verdoppelt – klingt überhaupt nicht logisch, ist aber so!).
Jedenfalls sind wir dann von HK-Island nach öhm zu der Insel mitm Big Budda gefahren. Das natürlich auch mit der Fähre und diesmal 45 Minuten und nicht nur 10 Minuten wie nach HK-Island. Auf der Fahrt zu der Insel haben wir lauter tolle Sachen gesehen, wie eine US-Amerikanische Flotte von Zerstörern (?) und ganz kleinen Fischerbooten, großen Kontainerbooten mittelgroße Schnellboote, kleinere mittelgroße Fischerboote, größere mittelgroße Schlepper – einfach alles was man so halt im HK-Bay so sieht!
Auf der Insel angekommen, gings dann erstmal zum Mc-Doof, um ein wenig Mittag zu essen – danach in den 7/11 um was zu trinken zu kaufen, und dann mitm Bus ca. 30 Minuten quer über die Insel zur Buddastatue. Sieht total spektakulär aus das Ding, total riesig und irgendwie für mich zumindest unheimlich. Aber schon sehenswert! Nachdem wir beim Budda waren, einen Tempel angeschaut hatte gings wieder runter. Der Busfahrer fuhr schneller wie die Taxen, und so kams auch vor, dass manch eine Chinesin sich übergeben musste – die halten auch mal garnix aus! ;)
Nur kamen wir dann woanders an wie von dort wo wir losgefahren sind – jetzt denkt aber nicht „oh man sind die doof“ nein! Das war beabsichtigt ;) Dort unten – Name vergessen – gabs dann ein tolles Outletcenter, mit vielen Fashionstores und total günstigen Salesangeboten wo man doch sofort zuschlagen muss und was buyen...was ich auch getan habe, ein Esprittshirt hat es mir angetan und für sagenhaft günstige 80 HKD wars doch noch erschwinglich für mich!
Von dort gings dann vorbei an HK-Disneyland wieder nach HK-Island. Um von dort zum Hostel, und von dort zum Türken essen zu gehen. War sehr sehr lecker, und dank unserem türksich sprechenden Mitreisenden wurde uns sogar vom zuerst geordertem Lammfleisch abgeraten, da schlecht und uns das Hühnchen empfholen. So gabs dann Hühnerdönerteller mit ein wenig Salat und Reis und ein wenig Dönerbrot zum Abendessen. Und aufgrund des Abendessens mussten wir leider die ähm – hab den Namen vergessen – um eine halbe Stunde vertrösten um dann mit ihr gemeinsam aufn Pike (Bestimmt falsch geschrieben, kann aber kein Englisch *g*) zu fahren. Die Unbekannte war eine Praktikantin von Bosch HK, zur Aufklärung falls sich jemand wundert. Der Pike war toll, die Atmosphäre war schön und die Busfahrt war sehr rasant, aber lustig. Leider haben wir das Cablecar nicht genutzt da zu wenig Zeit bis zum Schluss aber die Busfahrt war auch ein Erlebnis, und nach Schwäbischer Sparmanier auch noch billiger ;)
In der Nacht gings dann noch ein wenig Nachtleben schnuppern, aber wenn der nächste Tag ein Arbeitstag ist, geht in HK mal garnix :( Aber da die Betten so ecklig waren und das Hostel einfach nur Bäääähhhh haben wir die Nacht bis um 8 Uhr durchgemacht :)
Um die Uhrzeit haben wir dann auch Schlaftrunken mitbekommen, wie sich Hong Kong auf den Fackellauf vorbereitet hat - mit Fähnchen, Bannern und vielen vielen Menschen.
Nun gut die ersten Minuten vom Fackellauf haben wir nicht mitbekommen, weil wir erst wieder um halb Zwölf aufgestanden sind, aber dafür dann der Magische Moment, als die Fackeln überreicht wurden, kurz bevor sie auf die Fähre gegangen sind...
Der restliche Tag war dann lazy – aber sehr Erlebnisreich. Einmal haben wir die Weltlängste Rolltreppe angeschaut -> Bilder im Blog, und wir waren noch im Hardrock Cafe Hong Kong. Mehr aber auch nicht. Hong Kong an sich hat nicht viele Sehenswürdigkeiten. Eher ists was die Stadt besonders macht die Menschen, die Atmosphäre und alles drum und drann was so in der Luft hängt...
Jedenfalls waren wir von der vorhergehenden Nacht noch ein wenig Müde, und so wurde recht früh geschlafen – denn am nächsten Tag gings wieder früh raus um zurück nach Guangzhou zu fahren. Dort angekommen haben wir uns die Stadt noch ein wenig angeschaut, aber da das eine wiedermal recht moderne Industriestadt ist, gibt’s nicht viel zu sehen.... Abends dann um 20 Uhr waren wir dann zuhause, was auch gereicht hat. Schöner Ausflug, wenn auch mit viel Strapaze und wenig Schlaf!
Hong Kong ist auch jedenfall ein Ausflug wert!!!
Endlich ist dieser Blogeintrag fertig, hat auch lange genug gedauert – aber die Zeit hier in China vergeht ein wenig anders wie in Deutschland, viel viel schneller!
Tschöööö Fans,
euer Max
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